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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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ich könnt' mir nicht das herz ausreißen. aber ich würde es gerne nehmen und irgendwo hinhängen, wo es austropfen kann. mich daneben setzten und abwarten, wie langsam alles rausläuft und wegsickert.
27.5.09 16:24


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Mein Kopf ist eine Bombe, weißt du? Aber eine die nicht platzen kann. Außer es geschieht in tausend kleinen Schritten. Teilen. Momenten. Und das kostet Kraft. Ich weiß nicht ob ich diese Kraft besitze. Ob sie da ist. oder ob sie innehält. stetig ist da ein surren. rin band das arbeitet. das die gedanken in meinem kopf wie dicke wolken zusammendrückt. damit sie nicht auseinander driften, aber auch, damit sie nicht regnen können. da ist nicht soviel sprache die man verwenden kann, weil nichts anstrengender nichts ist als gefühlte regungen so zu schildern das sie ihren sinn erfüllen und wiedergeben. aber es sind regungen und nicht mal die tausend filter im kopf kommen mit ihnen zurecht. und wenn du sie aussprichst würdest du sie am liebsten in der luft stehend niederreißen und kopfschüttelnd ' wie dumm, dumm' sagen. also habe ich noch meine hände, die können greifen. doch auch sie sind müde und hadernd. und um zu zeigen fasse ich und drücke auch und hoffe dass das reicht. aber meine angst zeigt mir das ich zu wissen glaube dass das nicht reicht. und ich bin still und hoffe das der anschein groß genug ist um zu decken.
3.9.08 22:15


Für gewöhnlich presse ich meine hände gegen die augen/Und es funktioniert auch/Die leute gehen vorbei/denn wer will sich schon/die hände blutig machen/beim hinunterreißen
30.6.08 20:58


Jemand. Dessen. Mund. Wahrheit spricht. Die. In. Meine Hand. Passt.
30.6.08 20:56


auf dem weg ins krankenhaus habe ich mich verfahren und mich absichtlich vom fahrrad fallen lassen

ja ich kann schwimmen, auch wenn lippen rissig sind und ich trotz untergehendem dampfer meine beine noch bewegen kann. [ich habe unendliche angst vor fischen und schaue deshalb nie nach unten] aber es kribbelt doch, an den füßen und hangelt sich meine beine hoch doch ich lächle tapfer/den vorbeikommenden/ nicht das ich sie noch verjage/ mit meinem blutbein/ ich bilde mir ein dass ich mir immer sage "wenigstens schlägt es überhaupt, ob regelmäßig oder unregelmäßig, das ist doch nicht so wichtig". ich schlucke recht viel, das umliegende salzwasser und auch das zeugs aus den augen, ich glaub die süßholzraspel zeit ist vorbei.

30.6.08 20:53


eine knappe ewigkeit.

ich musste mich ausziehen und ließ mich stück für stück abklopfen und nun weiß ich da ist was verdreht. ich hatte schon länger den verdacht dass die welt sich nicht mehr mit mir dreht.

auf der hinfahrt kommen wir an der deplazierten heide vorbei und jeder im auto schreit 'mäh' 'mäh' wie blöckende schafe die nach ihrem mutterschaf rufen. das ist ein ritual, wir sprechen hier von ewig, und zum ewig gehören weißschäumende räume und damen die sich ihr nichtvorhandenes herz rausröcheln müssen und wenn mein kopf nicht schon so lange auf der fensterbank ruhen würde würde ich ihnen helfen.

auf festlichkeiten sprechen mir die menschen aus der seele, ich kann sogar sehen wie ihnen ein stück vom nagel abfällt, darunter klebt es vor dreck und dann schaue ich leicht peckiert auf den boden, man schämt sich doch so, auch um die anderen. und die decken, nachdem alles vorbei ist, denk ich dann immer wenn mir jemand die hand reicht, die können richtig kratzen und schwitzen, und ich lass mich auch mit den armen am körper eindrehen. früher war diesen kleopatra-ding nicht so meins, da packte einen die panik. aber jetzt, da nimmt man sogar in kauf das urplötzlich ein henker den weg betritt, hauptsache man hat's warm.

16.6.08 21:54


gucken sie nicht so

reißen sie mir doch bitte ein ordentliches stück herz aus der dame dritte reihe zweite von links, die mit dem grünen kleid, meins verliert an blut.
3.6.08 11:59


warum so leise

aufräumen. einräumen. einstecken. abdecken. drüberwischen. ausräumen. einstecken. einstecken. anhören. runterdrücken. aufreiben. einstecken. einstecken. einstecken.selten so klein gefühlt. selten so nicht gefühlt. wenn ich auf den boden schaue liegt da ein kind nieder mit dem hinterkopf zum himmel und den augen zum boden. und ich knie mich hin und drehe es um. die augen sind auf. meine hände bewegen sich unaufhörlich bis ich behutsam mit der weichen innenseite meiner rechten hand über das gesicht streiche. mit erschrecken stelle ich fest, die augen bleiben offen. ich bin ganz still. ganz ruhig drehe ich es wieder.
26.5.08 19:40


"Ist ein Mensch krank, zeichnen sich seine Träume oft durch ungewöhnliche Plastik und Deutlichkeit und durch eine außerordentliche Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit aus."
26.5.08 19:35


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