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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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weil allgemein lieber gestopft wird

wind zieht sich leicht durch die blätter. luft zieht eine schicht klebriger wärme um deinen körper und die gräser rascheln im orangen straßenlaternenlicht. ich zieh mir die spur angst ein. ich kann die kinder schon von weitem hören. allerlei getiert im licht wandert. schritte sind zuviel. ein bon bon wird bis zum rest niedergelutscht. da hat weder jemand angst den geschmack zu verlieren noch die kostbarkeit zu schätzen. da hat sich jemand darauf eingelassen es bis zum würgen zu lutschen weil es doch sehr das stimulierende gefühl stillt. mit großen augen wird der kopf in die hände jemandes anderen gelegt damit das zähneknirschen nicht die ohren erreicht. statt kratzer gibt es ein loch, weil allgemein lieber gestopft wird. ich konnte mal einen jungen auf der gegenüberliegenden bahnhaltestelle sehen dem rutschte das herz in die hose und floß ihm die beine herab. ähnliches kann mir nicht passieren, mein hals berstet sich vor trockenheit.
26.5.08 19:33


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das schmeckt man doch

wenns poltert und mehr oder weniger vorsichtig ein fuß nach dem anderen rast sucht, nein halt. dann wird sich überworfen und geworfen und es ist schummrig, weils dämmert weil da was erwachen will. da legen wir uns hin und krakelen und strecken uns in den schlaf. und damits mit dem schlaf auch was wird gibts einen kuss gefüllt mit milch, das ist schon etwas sehr nahrhaftes aber da ist auch dieses aufgelöste braune gold was süßt. und vielleicht macht das deutlich was da von statten geht. da wird gesorgt. und gehegt. und gepflegt. und ganz unreißerisch ohne schlafkuss schon geschlafen während der andere die vorhänge zu zieht, damit das sonnenlicht nicht schon wieder stört, denn jetzt ist schlafenszeit.
13.5.08 17:54


die häutchen zwischen den fingern

wenn ich zerreißen sagen würde stellt man sich einen körper ohne kopf vor der geräuschvoll in fetzen von rissen durchgebrochen wird und die hände fassungslos versuchen diesen schlund zu packen. ihn krampfhaft zudrücken wollen. aber ich spreche von auseinanderreißen. hirnteilchen die sich liebkosend aneinander saugen spüren wahn kribbeln und wollen reißend einen weg nach raußen finden. es gibt ein auseinaderreißen von form von festhalten und dabei liegen die hände nur da weil ein paar teilchen aufzufangen reicht nicht aus. die eins zwei der letzten fing man auf und schluckte sie wieder hinunter.das.
30.4.08 17:07


weder rosig; noch fuchsteufel. eher angeschmiert.

28.4.08 16:58


wenn ich schon aus dem nest gestossen werde, dann würde ich das gerne selbst erledigen. ich weiß nicht wo meine hände sind. ob sie am boden kleben. oder an meinem gesicht. auf einmal sind sie lose. und der vater drückt dir mit nachdruck die kiste in die hand. rein damit ist leicht gesagt.
29.4.08 16:56


zuviele kleider im kopf

klebrig um die augen. finger spreizen um mehr zu sehen ist eine. mich in den schlaf kuhlen ohne dicke decken die andere.

sind mit matschigen schritten auf wiesen gelaufen. im dunkeln den kopf gen himmel gestreckt und sich dreckigen regen auf der zunge zergehen lassen. das vrmisse ich.

dicke decken drücken machen süchtig. aber meine zunge ist klamm vor fuseln die langsam von meinem körper bröckeln mit meinem zutun. und sie sind alt und lästig.

wärme tropft. finde die schale nicht.

12.4.08 11:27


zwischenstand [starke krümmung von herz, kopf, fingern, füßen]

Agnes sagt sie sei müde. Ich bin müde.

Ich habs vergessen. es rattert ganz schön und ich will das handgelenk von dem jungen umfassen der mir den platz versperrte. die ecke in dem kleinen raum da legt man sein kind an den tag. es knallt. nun steht sie vor mir, schaut. ihre braunen haare kleben im mund. ich reiß sie weg durch die scheibe ich wende mich zur seite sage Lass Das. senkend die augen. du bekommst was zu hören. senkend den kopf. hör mal als ich klein war da ging ich zu meinem alten mann und sagte der con nennt mich homo. das ärgerte mich, ich rieb ihm die dotterfäden meines frühstückseis in den toast. und er aß und es verfolgte. in nächtlichen szenen sah ich seine locken sprießen und eiweiß platzte aus seinen augen. als ich jünger war schliefen wir in einem bett und ich legte meinen arm um ihn weil er mein kleiner bruder war. mir spinnt das hirn ich will mich schlafen legen ich bin so müde. ich fass es ich habe es. es knallt immer mehr. er krallt sich fest. meine haare reißen. in den augen da gibts was zu sehen. ich knicke den arm. den meinen. es wird die längste starre meines.meine beine werden sich nicht legen. nicht an diesen tag.

2.4.08 08:49


vögel picken dir die welt vom boden

vögel ohne flügel reißen dich runter. machen den boden tief. grabe meine hände in wohlriechenden schlamm. zuviel sonne brennt auf meinem armen. sie sollen auch fallen. irgendwo im getrockneten schlamm liegen sie und treiben lebenswerte wortspiele voran. die vögel picken dir die welt vom boden. schulterzucken. ich schaue zu lang in die sonne, aber meine augen behalten ihre farbe. in meiner tasche fische ich nach den letzten blättern. sie sind klein, gelb und trocken.
1.3.08 19:26


Ein Stück

Stücke machen Angst. Stücke machen krank. Es hält sich schwer. Es hält sich kantig. Sodass immer ein Riss zum Reden da ist. ein bleiches haar um es hinter ein ohr zu streichen um einen versuch zu machen es fallen zu lassen. das stück auf dem fuß würde blut abquetschen welches nicht von nöten ist. es wird ein schnippsen zaubern. mit dem schnippsen fällt die hand hinunter zu den anderen. das ist kein wind der warmhält.
20.2.08 11:41


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