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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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the summer when our minds had dead and our bodies where reduced to functional qualities, such as: wa

lking, lying

 

was wir fanden war ihre haut. die bäume rochen. und auf ihnen saßen käfer die unablässig ihre haarigen beine aneinanderrieben. ein geräusch wie die letzten vier tage und die nächsten sieben tage. unsere haare klebten. und unsere körper boten einfach viel zuviel fläche für die sonne. und die freundlichkeit der leute war wie der schweiß der dir in sämtliche körperwindungen rinnt. wir schauten auf den dampfenden boden aber da war keine spur von ihr. ich sagte zu meiner schwester während ich mir meine triefende haarglocke zu einem kleinen dutt in meinem nacken knüllte:"Ich bilde mir ein, wenn die Sonne nicht so auf meinem Kopf...meinen Verstand drücken würde, ich würde in Panik ausbrechen. " wir starrten beide auf ihre Haut. Meine Schwester stand noch immer mit zusammenkniffenen augen und verzogenem mund da. "ich auch" behutsam gingen wir zurück.

4.2.08 16:31


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lethe [konnte einen vogel zwitschern hören]

zwickend schieb ich mich das leben weiter. das pochen in meinem kopf würde ich gerne herausschneiden, aber das wäre eine zu blutige angelegenheit. und daran ist mir der spaß vergangen. während ich scherben zusammensammle und mich darüber ärgere wie scharf sie sind, geht einfach alles andere kaputt. die dreckige luft drückt dich zusammen. ich weiß, bald ist da garnichts mehr. ich übe jetzt schon daran mir die glorie der schlichtheit einzuverleiben. meine kopfhörer sind kaputt. wenn ich richtig sehe ist auch meine haut kaputt. ich werde morgen früh den film abgeben und da soll er warten "warte auf mich, egal wie lang. irgendwann komme ich und hol dich ab. wenn die kohle das pfund wieder mehr einbringt" werde ich mit letztem blick durch die scheibe rufen. folienkartoffeln können nicht stopfen, nicht mal die mit l. ein wenig zeit um mit der hand über den boden zu streichen, oder jemand mit wörtern, die perlen dir die namen in die haut. schnitt.

29.1.08 20:43


dazwischen [warmer wind]

Sie hat kleine ohren. Und leiser, warmer wind will sie kitzeln. Aber dann  wird zugepackt und das haar nach hinten gerissen. Und mit ihm ein kopf in gedanken an ein wiedersehen.

 

Irgendwie warm und irgendwie schmecken zigaretten nicht wenn du dir die verlaufende farbe auf deinem arm anschaust. Und kratzen tut dein bart. Und wenn’s gut läuft reißt sie dir die hose auf und die luft wird warm riechen und dir ist egal welcher geschmack in deiner mundhöhle umherschwimmt. Aber vorerst reißt er sonnengebrannte grashalme hervor und stützt  das kinn in die hand und betrachtet den dampfenden teich. Es surrt alles umher und macht kratzig aber der schweiß bettet ihn in betäubung. Er stellt sich vor wie die fische vor sich hingoren, die warme suppe in allen poren und ihre münder öffnen sich auf und zu, ganz selbstverständlich und ihre augen qillen hervor.. Diese stumpfsinnigkeit macht ihn aggressiv, er will ausweiden, mit der hand ihren schleim wegwischen. Sitzend zwischen den halmen wird er nach oben schauen und sehen wie sie auf ihn zugeht. Auf dem weg hierhin ist er gerannt, als er spürte wie alles rinnt. Nicht nur der schweiß, auch die gedanken. Spucke im mund, immer. Es ging nicht mehr.

 

Es ging nicht mehr. Mit den seilen in der hand wollte er nicht mehr ziehen. „ich bin nicht zum bescheid sagen gemacht“, sagte er. „mir wird schlecht.“ Sagte er mit blick auf ihre haare. Seine waren  irgendwo. Er wollte auch irgendwo sein.

 

Nur jetzt nicht.

 

Tappend durch brüchige halme und eine tasche in der hand voller kritzeleien. Die tasche wird weggeworfen und die arme ins wasser getaucht. Beim entreißen kommt grün gespickt mit getier mit.  Die stirn ans wasser gepresst und inne gehalten. Ganz leise wird gesurrt. Die sonne im haar wirft lichter hervor die er schon kennt.

24.1.08 13:16


kopf kullert ab

dreimal eine handvoll schlaf lässt schlösser abschleifen. zum geißelnden licht in der bahn glas weich gemacht. immerzu tropfenweise geschlafen und nun so. ausgestiegen. losgerannt mit kleinen schritten. keine rücksicht auf meine kinder hinter mir. bloß nicht abbrechen lassen den strom von wörtern im kopf die dich durstig machen nach schlaf. IN WEICHES FLEISCH SCHNEIDEN: GLATT UND LEICHT: UND MIT DER HAND AUF DER KLINGE: ERST DEIN ARM UND DANN DU DORTHINEIN:DUFTENDES[...] SICH DIE KLEBRIGEN ARME LECKEN: SICH DEN HONIG WARMEN VON DEN ARMEN LECKEN: EINGEDRÜCKT ZWISCHEN WÄNDEN: MILCH TRINKEN UND NICHT MEHR AUFWACHEN. aufgewacht und nichts sehen können, weil, die augen waren einfach zu klein. aus dem auto gestiegen und zu fuß gegangen weils einfach nicht mehr ging.viel zu lange viel zuviel davon essen müssen was schon längst nicht mehr hätte da sein müssen. fluß geguckt und selbst verflucht. hingelegt und alles zugeklebt. mit undurchsichtigem klebeband. weiß nicht genau wann. jedenfalls gemerkt wie die hände nicht mehr konnten. zu boden gefallen. geplatz.

 

es klatscht immernoch dickflüssig gegen alle wände um mich.

24.1.08 12:27


irgendwoher muss der warme wind kommen
19.1.08 12:25


zwischensumme. [und manchmal platzt es einfach]

haare anfassen. alle spiegel lassen. alles wasser gehen. was reflektiert im dunkeln. und vor sich hin haucht und von den fingern perlt. leise wenn der winter gegen das fenster klatscht. nicht wegschmieren. verschmieren. manche gehen weg und lassen sich die härte vom leben ins gesicht drücken. das ansprechen abgewöhnen. du atmest den rauch aus mit der hand am kopf und musst zu boden schauen damit deine augen nicht alles reflektieren was sich dort nicht abspielt. (und) manchmal platzt es einfach. zum beispiel beim autobahnhören. weit weg hinterm wald. es wird in die ecke gedrückt und aus den boxen ertönt dein sehnen und vor dir die drei schlitze mit drei zetteln. und neben dir ein stückchen ohne antwort. weil nach der antwort wird nicht gesucht. überhaupt ist suchen eine sehr alte strategie die sich zu nichts verhalten will.

da will man bruchstücke aneinanderreiben bis sie kleben.

15.1.08 18:53


fruchtgehalt [14%]

nicht ausreichend. überversorgt. ich dreh mir die hand auf den rücken-da soll nichts strömen können.kompliment an meine rigorosität, aber ich will mich nicht schreien hören. nur zu zwecken des ruhms.des weiteren. geschält. falsch. ich glaub ich wähle doch nicht kopf.

8.1.08 10:46


flüchten [weiß nicht, wieviele münzen ich ins wasser werfen soll]

Ich tauche meine Hand ganz leicht ins Wasser. Weiß nicht, wieviele Münzen ich ins Wasser werfen soll.///In stillen Momenten höre ich spüre ich wasser [gedanken] kreise ziehen. aber sagen tue ich nicht[sprechen]. Nachher, ich weiß, ich würde mich hineinstürzen.///du denkst nicht mehr nach, das macht mir angst///ich auch nicht.///ich kann meine hand in deinen mund legen.///aber am liebsten, mach ich das fenster auf und lass die kälte rein und häng sie hinaus///ich merke ich traue mich nicht dich anzusehen///zieh dich an januar. [du dreckiger vorhang]///heutzutage funktionieren nicht einmal die blenden///

4.1.08 23:03


aber die ohrringe du, die machen was her

mach mich frei. mach mich frei von dem gefühl nichts lesen zu können. ich halte es in der hand, ich hantiere sogar damit rum. aber lesen kann ich es nicht.
4.1.08 22:51


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