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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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abrutschen für fortgeschrittene

die ausbildung meiner eigenarten bereiten mir vergn?gen und stossen mich von der schale der aussenwelt ab.
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ich habe angst vor dem morgigen tag. einfach weil es noch ein tag ist.
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meinung kundtun bringt nichts. nur verst?ndnislosigkeit und kopfwegdrehen.
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history of the fallen.
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verdr?ngung durch im zimmer hocken, in weltloser stille und mobiles basteln. oder brot mit luft essen und das graue beobachten.
meine schwester fotografieren und penibel das licht berechnen.
so tun als ob druck etwas w?re was man mit der hand wegwischen kann, etwas mit dem zu leben etwas vollkommen allt?gliches ist.
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zu hause sitzen und nichts tun obwohl m?ssen. zu hause sitzen und etwas tun wollen was so banal ist das man sich nicht traut zu fragen. zu hause sitzen und dar?ber nachdenken wer mensch ist und wof?r er steht. zu hause sitzen und ?ber das nichts denken. zu hause sitzen und die tundra im kopf sp?ren. weder artenreich noch interessant. weder liebevoll noch b?sartig.

bald ist weihnachten. vielleicht gibt es dann buttertee und lammmagen.

ich freu mich. schon jetzt.

traurig.
5.12.05 17:01


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Zungenlos

das richtige wort. mit bedeutung.



8.12.05 17:37


Ivan der Schreckliche (kicher, kicher) [Welch Ironie.]

zungenlos. vielleicht seit einer woche. meine wange klebt am boden, ich bin ein rest.
vielleicht sollte ich einen kaufen,den nenne ich dann crack.
die frau meiner erniedrigungen meinte heute in all ihrer weisheit man d?rfe nicht aus dem rythmus kommen, das w?re nicht gut. recht hat sie. mein verstand schaltet sich um punkt zehn ein und um vierzehn uhr aus.
meine tr?ume handeln von h?sslichen farben, in der schule steche ich innerlich menschen nieder.
ich denke bevorzugt laut an ?ffentlichen orten oder rei?e schlechte witze.
ich hoffe, ich bete, ich lecke den boden daf?r das du funktionierst, damit ich meinen gedanken gestalt geben kann. es fliesst nur so aus mir raus, ein kleines rinnsal, und ?berdeckt das rauschen in meinen ohren.
schwarz/wei?-neon-rot.
etwas vollkommen geniales wird auf euch liegen und euch ?berall hinkriechen.
8.12.05 17:49


chromatische fehler beim atmen. action.action. kleiner wochenend-sinn.

prolog.
schon einiges geschehen. fluss kommt und rei?t an meinen armen, schiebt den schlaf zur seite. es ist sch?n, bald kommt das ende vom ende.

tags?ber schlief ich tief und fest in meinem parka im ehebett meiner gro?eltern und erwachte mit schmerzen in der, von mir aus gef?hlten, linken oberpartie meines r?ckens.

gegen abend weilte ich in der schauspielschule. um viertel nach sieben wollten wir gehen, noch die gro?en holzt?ren waren und blieben verschlossen. zu f?nft, an einem freitag, eingesperrt. ohne toilette. die leiter der schule waren per handy nicht zu erreichen. ungeahnte freude. actionaction. meine finger kribbelten, mein herz h?pfte. sowas w?nscht man sich doch innerlich. und auch noch an weihnachten. genial. schon unendlich mal im kopf durchgespielt fand ich ein offenes fenster, kletterte auf das dachding und schrie um hilfe. frau sah uns und rannte zum hausmeisterh?usschen, doch "Mein Mann ist gerade nicht da, ich hab den Schl?ssel nicht, habt ihr pech gehabt.".Hausmeister und Schauspielschule. Beziehung latent gest?rt. Viel zu viele Minuten vergehen, M?nner kommen. Vom Geb?ude neben uns, sagen, die Geb?ude w?ren oben miteinander verbunden, wir sollen hochgehen und sie schlie?en von der anderen Seite die T?r auf. Menschen krabbeln durch den Speicher, ohne Licht, mal nebenbei. Ein Lichstrahl erscheint, das Leben sprie?t wieder.

nach hause und umziehen, daniel bei meiner familie verweilen lassen und mit herz-ding telefoniert.
r?ber. in die neue welt der familie held mit neuer t?r, k?che, alles neu.
in ein zimmer, wei?, flauschig zum in den mund nehmen oder drin schlafen. mit sch?nen kerzen und tollen kisten. und einem aufenthaltsort namens bett.getrunken, geredet, musik geliebt und gepriesen, gef?hlt wie es schreit: ich sehne mich danach, das ist genau das was wir wollen. an einem freitag. mit tollen menschen. ich hoffe ich wachse an sie dran. wie beim popcornspiel in der grundschule.
klassiker.
r?ber zu matt in diesen tollen keller, zeug geraucht und gelacht. und all so dinge gemacht, die sich schrecklich nat?rlich anf?hlen.
sachen gef?hlt und sch?ne worte gefl?stert, weit weg geflogen und hoffentlich ganz drinnen angekommen.


Resonanz. Gestreckte Arme. Greifend.
10.12.05 15:17


oh oh.und aufeinmal steckst du mitten drin.

viel zu fr?h aufgestanden. die welt lag noch im dunkel. alles wie nach plan. profis halt. ktee.ich.
trotzdem handschuhe vergessen. eklige knetfiguren angeschaut.falloftroy geh?rt.rein-raus. da. p?nktlich. noch ein wenig ge?bt. alle da. wie auch immer die person jetzt hei?t, die funktion singen hat, sie war jedenfalls krank. und d?rften uns alle in sinnlosen takt?bungen laben, wobei die kleine komische tochter auf einmal mit keyboard spielte und alles veriss. retortenkind. mit mama die sie f?r geld prostituiert. wobei wir beim punkt w?ren. ich will nicht. und ?ber manche s?tze der frau musste ich echt lange nachdenken. ich kann gehen wann ich will, und auch spielen. das muss ich mir nur immer vor augen halten, wenn ich diese objektive schei?e betrachte. aber. herr martens ist witzig. und edi und ktee tausendmal toller als alle anderen menschen in diesem raum.
alles nur lulukram.

gingen hinaus in die k?lte. pflichterf?llt und mit leichtem zorn, der wieder verflog , als wir an einem second-hand laden vorbeigingen und uns von freundlichen ska-menschen gratis kakao, gl?hwein, lebkuchen und livemusik, in form von keyboard und saxophonen angeboten wurde. der bus kam und fuhr vorbei, und so standen wir da, auf der strasse, im nirgendwo eines kaffs, mit kakao in der hand, a?en lebkuchen, rissen scherze ?ber die welt und h?rten weihnachtsmusik.


mitten. stecken. trotzdem die arme bewegen k?nnen.

ah. und gleich geh ich auf ne gl?hweinparty. wie genial. und seh edi nochmal. huhui. rauscheengel.
10.12.05 15:30


the holy tape [give it to me baby aha-aha]

ungewissheit. keine ahnung wie es in mir drin aussieht. ich erlebe mich durch andere leute die gef?hle in mir regen.
meine gedanken fliegen schrecklich schnell an mir vorbei und sind nichtssagender als das was mir die welt suggeriert, und manchmal auch die menschen. ich nehme an das spielt sich alles in meiner einbildung ab.
irgendwann stosse ich gegen irgendetwas, falle zu boden und wenn ich aufstehe kann ich etwas sehen.

samsssstag. war toll. auch wenn ich sage: mir kommt's vor, als m?sste ich nur ein wenig m?de sein, und mein fluss schlengelt sich so dahin, niemand wei? wie ich auf sachen komme und wie ich darauf komme dinge zu tun. aber ich wei? das im keller auf kisten sitzen oder mit ronja in einem raum sein oder h?nde w?rmen bei kerzenschein eine angenehme sache ist. und das man sich inmitten von menschen unvollst?ndig f?hlen kann. oder einfach m?de und rostend. ich bin aufgebrochen und fl?sternd im bett eingeschlafen.

ich glaube morgen wird last abfallen. johey.
11.12.05 21:34


kontextloses hintergrundwissen. [it is in your flesh, dear.]

tag. wie tage.
[zur veranschaulichung;elend]
wie: donnerstag, vergangener woche.

[2.Stunde.]
m?rbe.m?hsam.endlos.schlechte gedanken. kleine w?nsche.fragen stellen sinnlos und schmerzhaft. nicht denken. nicht denken. aufh?ren. standhaft warten. so klein und konzentriert schreiben das der arm widerwillen kundtut[anmeldung author:kleine schrift auf gro?em papier, minimalistisch und penibel]. an sch?ne dinge denken. wie fr?her als die gedanken im bett. in der mulde von menschen waren von denen ich nicht wei? wie es ihnen geht, was sie erlebt haben, was sie sich w?nschen, was sie besch?ftigt. die welt soll wieder so klein sein. kalt. wissend. warm. bedeckt. sehnsucht.

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[3.Stunde]
ein ding ist wundersch?n. umfasst und umarmt alles, bedeckt das sch?ne alles vom alles. gibt das lebenswichtige. w?rme. macht das fallende. in etwas weichem. macht das im fluss versinken und unterwasser, zwischen wasser und blasen und tr?umen schwelgen und geschmack. von nebel in w?ldern und dem was g?nsehaut macht. vorahnungen die prickeln und h?nde im boden haben. mit der erde verbunden sein, sich nicht befreien k?nnen und nach dem leben schreien. so laut es geht. den hall im nebel h?ren und still sein. sich hinlegen, einschlafen. auf dem boden.
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[gegen 12]

Es gibt Dinge. Die kleben an den H?nden wie Blut. Und tropfen wie Tr?nen. Und sind Symbole. F?r etwas Schreckliches.

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[um 13Uhr]

in f?nf stunden. mit vier Buchstaben. Staunen. Rauslassen. Gl?cklich sein.
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[6.Stunde]

geredet. getr?umt von sch?nen w?rtern, sprachen, l?ndern. gut f?hlen. meine h?nde aber blau. mag menschen. brauche menschen.

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[Ende 6.te]
DR?CK DEM KIND DAS MESSER IN DIE HAND!

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[7.Stunde]
Sind Menschen die in der Vergangenheit leben bemitleidenswert?

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Epilog. Multiple Pers?nlichkeiten. Kommt so r?ber.
12.12.05 17:06


we like the cars that go boom. [huldigung an son.]

P?dagogik. Neues Thema. Islam.
Kleines Ich meldet sich.
"Aber, ich wei? nicht, ich finde das ist so vorurteilbelastet. Es ist doch nicht ?berall so in der T?rkei."
Son.
"Das ist mir doch schei? egal. Weg damit. Wir m?ssen diesem Mist ABSCHAFFEN."


ok.
12.12.05 17:19


volvere al uterus [im kopf;ach, und sehnsucht]

morgens im dunklen zur schule gehen und radiohead h?ren hat seinen sinn.
die tage vergehn irgendwie im dunklen.
meine visionen machen mir verlockungen, die bilder sind gut ausgefallen.
mir selber w?rde ich gerne manchmal zuh?ren und auf den fuss treten.
talking heads. psycho killer. lohnen. und rory gallagher, ladies and gentleman.
theaterfest war unerwartet gut. kind von amor und aphrodite gesichtet.
mathematik rauschte angenehm vorbei, ich vertraue auf den witzigen alten mann am pult.
meine schwester soll in einen rausch verfallen und sich selbst am gartenzaun aufspie?en. [danke.]
in der frisbeestunde eine art spiel im sinne des altbekannten mittelalterlichen spie?rutenlaufs vollf?hrt. die einen laufen durch, die anderen knallen sie mit harten plastik frisbees ab. ungemeiner nervenkitzel. am start zu stehen und zu sehen wie ihnen der speichel aus den m?ndern l?uft, vor geilheit darauf einen zu treffen. in den augen etwas von siegesgewissheit.
noch acht tage zum ende.
neun f?r die stimmung.
zehn f?r die sehnsucht.
15.12.05 17:10


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