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befangen

Kleine Tiere

lecken dir die Beine,

doch das hält deine Tränen auch nicht auf.

3.3.06 13:31


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willst du mein tränenkrüglein sein?

ich habe eben alles aufgeschrieben. ausführlich und schön. dann kam mein finger, eine bewegung, und es war weg. das vom 23.02-28.02. ich kann es nicht nochmal aufschreiben, viel zu viel. nur, das ich am morgen erwacht bin und das moor sah, die sandpflanzen und das rosa. mein inneres sich verkrampfte und sich vor freude aus meinem hals würgen wollte. auch beim brot kaufen und zimmer riechen. und cdregal betrachten.das elementarteilchen ein film ist, der zum nüchternen boden der traurigkeit führt. das der nächste tag genauso bunt warm und schönster vertreib war, dazu gesagt 'die sind halt so, mit rauschen und sprechen'. das wir fast zu spät kamen, zu dantons tod. das es ein meisterstück ist, ein schauspiel. sodass  ich darüber nachdenke was für eine scheiße ich rede wenn ich sage es war 'schön'. und das es nichts kleineres und schöneres gibt zum theater zu gehen als mit der hand in einer hand. und am samstag feststellen das kein bus fährt, in der bahnhofsbäckerei sitzen, schlechten musiksendern lauschen, kaffee trinken und prollig das laptop auf dem tisch stehen haben zum musikdateinumwandeln. oder so. mit dem zug fahren und total kirre sein, schlechte witze am laufenden band reißen und nur selber darüber zu lachen. angst haben weil man nicht seine eltern sehen will. am zug festkrallen, und schon im auto sitzen durch dieses dorf, durch diese weite und alles wunderbar finden. am nächsten tag zum see fahren. es ist unbeschreiblich kalt. alles riesig und zugefroren und keine menschen da, aber ein geräusch von überall und aus dem himmel, sodass es im magen unwohl wird. an den see gehen und noch mehr hören, als wären kleine wale am singen unter der eisfläche, und dann lautes knacksen und lauter risse. es war der see. dieses geräusch. und mit dem schatz-ding im auto sitzen. eine stadtrundfahrt, mit erzählungen wie 'da is mein friseur' ' da wohnt susi' 'da besaufen die sich beim maifest'. im kleinen auto. in zwanzig minuten fertig. den sonntag die treppe runtergefallen, die hand beim essen im schoß gehabt für das ganze zeug was mir aus dem mund fiel, weiterhin mit unverständlicher piepsstimme geredet und DAZWISCHEN IMMER HINAUS GESCHAUT WEIL ALLES SO AUSSAH. ZU DINGEN SAGT MAN SCHÖN, ZU SACHEN WIE DER SEE DER GERÄUSCHE MACHT: WUNDERschön. VERSTANDEN. am tag daruf sind wir zurück nach rostock, im kleinen auto durch die landstrassen gesäumt von bäumen. DIE SONNE HAT INS AUTO GESCHIENEN UND WIR HABEN PIXIES GEHÖRT. der dienstag war der letzte. am morgen habe ich kaugummi auf meine hand gewürgt um nicht duschen zu müssen. mittel muss man haben. ich habe schubladen auf und zu gerissen und ein anruf aus dem nebenzimmert kam, es ging um morddrohungen. aufgehört. am tag am meer. am kalten meer. am meer das unbewzwingbar ist. kaffee getrunken und ins meer geschaut. meer.meer.meer. der abschied verlief so: DER ZUG FUHR IRGENDWIE: MAN FÜHLTE SICH IRGENDWIE SCHLECHT; ES KAMEN IRGENDWIE KURZ TRÄNEN;UNTER "AND I NEED YOU LA LA LA; AND I LOVE YOU LA LA LA" auch will ich löse erwähnen, teiche von bäumen umschlossen, auch das ich zuviel chilli gegessen hab und sterbend auf dem boden lag, ich blöd aufm bett rumhüpfe, fotos klaue, trödelig bin, böse filmchen gucke, freund der schlechten witze bin, über die in der regel nur ich alleine lache, sowieso das recht der privatsphäre anderer leute komplett missachte, will sagen, liegt in meiner natur. ich beiße, nachts aufwache und menschen aufwecke, nuschele und wieder einschlafe, und unterschwelige aggressionen bekomme wenn ich eifersüchtig bin und daraufhin aus versehen dem schatz ins auge steche. und ich bin laut.

 

4.3.06 16:35


haare reißen und lippen stehlen

du,

trägst Kleidung mit kapuzen,

bringst mich ins stutzen,

mit deinen bemerkungen und

schlechten witzen,

kleine Mäuse deinen Namen in mein Herz Ritzen,

ich würge vor dir all meinen Schmerz

mein Leid,

unser leben passt nicht hinein oder dazu,

uns unterscheidet,

die Gedanken,

lose hängen sie von unseren Körpern,

verknoten sich ineinander,

in die Tiefe zwischen uns,

sodass niemand kommt und daran

reißt, wie sonst, in Menschenhöllen

bei der Einsamkeit.

[Haare reißen und Lippen stehlen,

fehlen

tut er Bezug zu etwas

was hält,

sich ausstreckt

und sich wiegt,

wenn wir danben fallen,

falschen fusses rennen,

etwas was

nicht

in der schwebe besteht.

Gebt uns Boden.]

5.3.06 11:57


unglücklicherweise.

die zeit ist wohl so. irgendwie bin ich immer müde. es zieht so und ich merke wie mein magen weh tut vor lachen aber am nächsten tag scheint alles wie vergessen. und ich sitze da und höre zu und mache bescheuerte ironische witze und frage mich viel zu oft was ich darüber denken soll und in meinem notizbuch stehen viel zu viele fragen und sinnlose kommentare voll frustration. ich würde ja gerne etwas sagen. aber worüber denn? raus. aus dieser.lethargie. ergibt sich. wie.sag es mir doch.

7.3.06 16:07


applaus.

..Zur soziologischen Psychologie der Löcher

[...]Und warum gibt es keine halben Löcher? Manche Gegenstände werden durch ein einziges Lochlein entwertet; weil an einer Stelle von ihnen etwas nicht ist, gilt nun das ganze Übrige nichts mehr. Beispiele: Ein Fahrschein, eine Jungfrau und ein Luftballon.[...]

 

(Tucholsky) 

 

 

8.3.06 17:54


tropf.tropf.

Ich hab meine Hand gepackt und sie geschüttelt, gezerrt, sie leicht gebissen. Weißt du. Es tut mir leid, aber ich kann sie zu nichts bewegen.

8.3.06 17:58


nachlesen.

am tage als sonja und david sich getrennt haben, habe ich unendlich viel in mein büchlein gekritzelt, weil soetwas unweigerlich einen zum nachdenken bringt. und dann diese strophe in meinem kopf. aber ich wollte es nicht schreiben. zuviel zweifel ob dieses tun mein recht sei.aber da diese geschichte offenbar ein märchen war, und somit happyend betrieb. was solls.zuviel geschrieben. was ich sagen will: diese strophe, ist die bildliche darstellung davids.

ritter.

ritter, armer ritter.

könig david.

ist nun ein armer ritter.

9.3.06 13:11


das wievielte ende zelebrieren wir hier?

die luft war heute mild. und trotzdem hat der regen geklatscht. gegen mein gesicht. in meine kleidung hinein. sodass ich auch klatschen wollte. eins dieser kinder. auf den schulweg. mit seiner vulgären, zum essen hochkommenden sprache. oder einer dieser allwissenden authorität, die mir in meinem elften schuljahr während den anfängen der verfassung einen zwanzigminütigen vortrag hält, mit ergebnis das obst von grösster bedeutung für meine entwicklung sei. oder aber dieser alten frau. gestern dachte ich, meine schlafpensum wäre erfüllt, ich könnte wach bleiben so lang ich wollte. falsch gedacht. und ja, ich habe schöne träume gehabt, voll mit seemännern und ausstralischen nixen. meine schwester steht früh auf um den lockenstab aufzuheizen, doch am ende verschwindet der hässlich blaue reif unter ihren haaren. denkt mal drüber nach.

9.3.06 13:22


schwarzmalerei

unendlich viel geschlafen und noch lange mich geziemt aufzuwachen, wegen der schönen träume. von sommernächten. im staubigen paris. ich weiß nicht wie es zu solchen träumen kommt, aber sie ziehen sich schon seit einigen tagen durch die morgen wie ein segen. ich vergrabe mich und lese. doch ich hoffe das bereitet keine umstände. und die sonne habe ich auch gesehn. und briefe habe ich geschrieben. aber sie bleiben wohl dort wo sie sind. je länger sie verweilen, desto mehr verändert sich die sicht. aber besser ist das auch nicht, weils nicht klarer wird. und angst vor der schule. nun ja. nichts neues.

12.3.06 13:17


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