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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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Ein zerfallenes Gebäude; ein verlassenes Schloss.

Im Saal dessen Fenster eingeschlagen wurden unter dem Vorwand revolutionärer Gedanken, sammeln sich Menschen. Es sind nicht viele und ihre Fußsohlen berühren den Boden nur sachte.  Es ist ein Versuch und die Leichtigkeit ist gezwungen. Die Wahrheit ist, dass die Menschen gefüllt sind mit Steinen. Mit dicken Tränen, so alt und immer gegenwärtig, dass sie sich in Stein verwandelt haben. Die Frauen heben vorsichtig ihr Kinn. Ihre Augen geben einen scheinbar tiefen Einblick, sind sie doch müde und zeigen dennoch Schrecken. Die Finger gehen fliessend mit den Bewegungen her ein. Jedoch krümmen sie sich innerlich, erzeugen damit Spannung die ihren Besitzerinnen Kraft kostet, welche sie sind haben.Die Männer sind mehr als schlacksig, was ihren Bewegungen die Grazie ähnlich einer nahe dem Hungertod tanzenden Ballerina verleiht.Bei allen sind die Augen eingebettet in dunklen Schatten. Sie wurden nicht mit ihnen geboren. Mittagslicht fällt in den Raum und die Samtvorhänge verteilen Staubpartikel wie die Blumen ihre Polen, nur gehen sie nie ein und werden immer schwerer, saugen Feuchtigkeit ein und werden benutzt wie Handtücher.An der Tür lehnt ein Mann mit zerbissenen Lippen. Sein Rücken drückt gegen das morsche Holz. Er holt geräuschlos Luft in einem genauen Rhytmus.Er sagt:"Eins. Zwei. Eins. Zwei." als ob er noch nie in seinem Leben gelernt hätte zu sprechen, als würde man ihn zwingen, als wäre die Betonung eine Macht derer er nicht fähig ist. Er sagt:" Eins. Zwei.Drei." und fährt sich anschließend mit der Hand über den fast haarlosen Kopf, während er tief einatmet blähen sich seine Nüstern ins Unendliche. Ihm entfährt ein Ton der einem nach Luft schnappendem Fisch ähnelt und seine Augen weiten sich während er lacht. so lange bis es durch die Tränen erstickt wird. Alsbald weint er nurnoch, wimmert vor sich hin bis er endlich geht. Es wird weiter getanzt.

 

20.11.06 18:09


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Ich will nicht aufwachen und feststellen wer du wirklich bist
21.11.06 21:57


I call her Magarethe

-Ich würde auf einem Fluß fahren.

-Ich würde über dich fahren.

-Auf Flüßen kann man nicht ertinken!

-Ich kann in dir trinken. Ich trinke dich aus. Und wenn es soviel ist, dass ich mich übergeben muss, dann schieb ich es alles wieder rein.

29.11.06 20:34


Ganz und garnicht [unschön]

ich drücke. ohne zu betonen. pure kargness. öde. weiße tafel gehört angemalt mit roten buchstaben. wenn's keine mühe macht. ich habe sand im mund, das kommt davon, dass ich im dunkeln aus dem haus gehe und im dunkeln nach hause komme. mein träume male ich auf spickzettel die ich mir in die hosentasche stecke, nach zwei wochen finde und sie immer noch existent sind. es verschiebt sich überhaupt nichts. und irgendwann werde ich aufwachen und feststellen dass weihnachten ist. und entsetzlich weinen, weil es morgen schon vorbei ist.

wir treffen uns und du erzählst mir was und ich dir nur leider sind unser beider leben so interessant wie ein stückchen brot. dein kinn anheben und 'komm' sagen will ich trotzdem. ich erinnere mich noch an das heiße blut das im sommer floss. lauter löcher die man zu stopfen wusste mit viel wärme, viel am frühstückstisch sitzen und zirkusmusik von weit her hören.

dann standen wir irgendwann im geißelnden licht, auch wenn ich auf das licht nicht besonders geachtet hab. die menschen wussten etwas mit uns anzufangen, und dadurch konnten wir es auch.

und jetzt stehe ich im morast und die jugend ist eine nische. ich habe irgendwie nicht den willen meine finger hineinzuquetschen, bis sich das holz der splitter in meine haut gräbt. aber ich lerne ich muss. das gefühl des fließens wird perverse freude bereiten. hoffe ich doch.

29.11.06 21:03





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