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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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altes spiel [kinder: wie immer]

mir knallt die sonne auf den kopf. ich würde es gern niederbrennen. menschen, alles hängt von menschen ab. aber den einzigen speichel, das einzig blut was ich lecken kann ist mein eigenes, also lassen wirs. immer das bestreben. alles, was ich will sind kleine weiße wale anschauen, auch wenn ich es danach bereue. da ist das wasser, türkis. und die geschöpfe, wie kleine blinde kinder sehen sie aus, und zusammen sind sie. das ist alles. plus ein weißer steinkringel. ich hoffe das licht reicht aus, damit ichs festhalten kann. ich will nicht. mit menschen. und alles drum rum.

wenn ich groß bin. dann. ich bin groß.

8.4.07 12:55


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du bist mir eine.

haust ab und lässt mich hier allein. na warte. ich warte. hoffentlich nicht umsonst. aber nach tagen lichtet sich das ganze, und du lässt zurück, einen riesigen stein. ich weiß jetzt, den hast du mir zum abschied ins gesicht geworfen. sogar dabei noch zugeschaut. was mir das zeigen soll. dein unglück. und das schwarze loch in mir ohne boden, in das du deine wünsche geworfen hast. in zettelchen, die ich mit dünnen linien, schwarzen ranken, verziert habe. mein mund füllt sich mit der pappe und dem speichel. ich habe rein garnichts aufgegeben. keins an mich. keins an dich. bist du selbst schuld. nicht. nach einem tag hohler körper sein. wolltest du nie. ich hab dich mit bunten bonbons vollgestopft, manchmal sogar, bis du geplatzt bist und wir vor lachen geweint haben. fürs menschlichsein gibt es keine gründe. also auch kein loch zum stopfen. aber da ich von natur aus keine löcher im kopf habe und das unterfangen für welche zuviel zeit kostet, lass ich es über mich ergehen, wie sie durch den schmalen gang kullern und in mich hineintropfen. dabei stehst du neben mir und redest ihnen zu "Sachte, sachte". du stehst jetzt woanders. ab da wirds enger. vielleicht stehst du garnicht, sondern liegts. und dennoch.wegen. krieg ichs nicht hin. ich häng mich auf daran. du den boden berührend. warum bist du nicht da geblieben. und außerdem. wegrennen kann ich auch nicht. für mich ist keine tür offen. ich bin die, die hinter der tür sitzt. aber irgendwann darf auch ich kratzen, mich daran vergreifen. voll mit speichel. nach jahren lösst sie sich auf, die alte, grüne, tür. bei dem gedanken daran, was sich dahinter befindet, füllen sich die augen. und ich presse den kopf zuvorkommend gegen den boden, mit aller stärke. den dafür ist sie auf einmal da.

14.4.07 13:09





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