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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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[pustet's aus]

trübsal
2.7.07 10:45


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Wenn es meinen Vater juckt, lehnt er sich unauffällig an eine Eckwand und bewegt sich hin und her. Er kratzt sich an der Wand wie ein Bär. Mein Vater ist ein Bär, dass viel mir schon als Kind auf.
9.7.07 11:09



am grund liegen wir, fest vom anker gehalten, sodass noch jene winzige information oder verfärbung sich durch das wasser bahnen muss. wo es in einer perle hinausdümpelt. und was wir tun, ich werfe sie über meine schulter, weil ich nichts damit zu tun haben will. und bald, man ahnt es schon, wird es knapp, weil einfach so wenig durchkommt dass ich von menschen träume mit denen seit ich zwölf bin nichts mehr zu tun habe. ein herz bespickt mit allerlei, dass will ich haben. aber bis jetzt reicht es mir, das der wind sich anfühlt als kommt er von meer. und das ist ja schon mal was. den mit dem  meer verkehre ich schon lange nicht mehr.

12.7.07 11:28


[i know there are no reasons why I lied. i should have put it into a box.  but do you know, i'm carrying all these boxes under my arms]
26.7.07 12:23


Ich hab sie nicht mehr. Ich hab die Perle weggeworfen. Sie war winzig, ich schäme mich dafür.

Mein Fleisch schließt sich wieder, ich warte darauf bis es anfängt zu jucken.

 

Hat sich festgebissen. Ging nicht weg. Fühl verloren.                               Hab verloren. 

29.7.07 17:31


kummerdrum

Meine Schwester sagt, ich sei liebenswert, sie gestand, ich hätte doch Schmollbäckchen.

Ich erhebe meine Stimme nicht, ich kann meine nicht hören. Ich bin gestraft, obgleich ich nicht sicher bin ob mans erahnt. Mein Beruf nennt sich formschön. Ich verpacke meine vermischten, verwischten Gefühle in ein Gehäuse an dem ihr knabbern dürft. Aber, wenns ihr essen würdet, der schmerz eurer mägen würde eich niederreißen. Die Liebe ist wie speichelgetränktes Esspapier daß man auf die Haut, den Körper, den Mensch trägt. Jedenfalls ist das so bei mir. Und so besteht meine lebenslängliche Aufgabe darin, zu bangen, ob sich etwas löst oder ich es über den nächsten Tag retten kann. Man hat mir, oder ich habe mir schon öfters erzählt, meine Gedanken sollen niederprasseln, mehr nicht. Aber wenn ich dann nach längerer Zeit mein Auge öffne, sehe ich nicht wie es abbröckelt, nein, ich sehe die zertretenen Hügel auf dem Boden liegen. Was ich suche ist ein waghalsiger Versuch, ein konstantes Gefühl, das ich nicht in einem anderen Menschen sehen will, sondern in mir. Nach der Erkenntnis das dies schier unmöglich sei, schlucke ich nun Eisentabletten um wenigstens meinen Körpermangel zu verhindern. Ich begebe mich nun nach draußen, suche jemanden, der seine Hand auf mein Auge legt.

 

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

30.7.07 12:20





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