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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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ich verliere meine stimme. sonst nichts. kein husten. kein kopf. bald ist es soweit, und auch ich fühle mich angesprochen. meld dich nicht. ich tue es nicht. also tust du es auch nicht. altes spiel, irgendwie will ich es nicht begreifen das es nicht so recht will wie ich es will. oder wie ich es fühle. zuviel. heute. erstes mal, drücken nicht in der brust, nicht nur im hals, überall. beschränkt auf das beim fühlen und denken. aber papa bringt mir ne kette mit wenn er runter ist von der grünen insel und oma nicht länger auf stühle steigt weil mutter ein unmensch ist. meld dich nicht. so läuft das nicht. was wäre wenn ich an meinem elend ersticke. nein. doch, es läuft gut. bin selber verwirrt. werde bald eine blechtrommel trümmern. das schöne ist, ist am morgen meistens weil dir dann der wind ins herz peitscht und nicht mehr zurück kommt weil ich ihn bis in meine tiefen einsauge. alles so wie es sein sollte. gut. oder.

8.8.07 22:09


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Ich bestehe auf mein Unglück.

mit beiden reiße ich es alles raus. wir sind losgegangen, kurz zuvor stand ich noch auf dem badewannenrand und lachte. immer mehr teilchen. reingegangen ins lauschte. viele worte. hin- und her, wie schon seit langem nicht mehr. rein. raus. dazwischen. blick erhaschen. worte hervorkitzeln. die treppe hochrennen. umdrehen. sehen. wegrennen. dich zur rede reißen. was das soll. mit den pastellfarben malen. hast den kasten aufgerissen dessen ränder klebten. in dreckigem farbkastenwasser hast du die wolken gebauscht. ich kenne es nicht, und werde es auch nie, aber dennoch liebe ich was dahinter ist. nein, nicht einpacken bitte. ich schaue es mir nur ab und an an. der boden ist irrsinnig kalt. lisa drückt auf meiner nase rum und ich kenne die fragen, aber ich verteile sie nicht auf den boden, ich drück sie auch nicht an mich, ich kann schmecken wie sie davon fliegen. zum weg heim legt sie sich hin. ganz raffiniert stellt sie das an, ich geb ihr einen kuss und gehe.
21.8.07 21:29


die wollen mir einreden

die wollen mir einreden. knoten schlängeln sich durch mich. kleine. große. drücken. manchmal so stark dass ich nicht reden kann weil jedes wort luft wäre oder so sehr dass sich nichts mehr regen mag. im herz. drücken mir die worte in die hand, bis sie blutet. und ich die wahrheiten mit beiden händen esse. ab und an rede ich einen schwall. schrill. bis mir salz entgegenkommt in die sicht. wenngleich ich schon lange nichts mehr sehe. weil ich taste mit einer hand. rücken entlang. meine finger sind nicht kaputt. ich kann fassen. und solange trinke ich mit großen schlucken. meine.
26.8.07 21:49


jedestomorgens

Ich hab da geträumt. Ich hab da geträumt wie sooft. Mit Klimpern im Kopf und schauen auf das Warten. Mit Bekenntnissen. In meinem fleischigen etwas. was ich halte in ausgestreckter hand.
da hab ich wollen seit langem.
ich sag nun ja. zum schauen. wo der finger antippt, da will ich sein.
muss nun aufhören. meine finger kleben. ich nehme hin. getrost. 

Ich schenk dir was. nur aus einem grund: weil ich etwas von dir möchte. 

Ich sag nein, weil du mir gibst, was ich brauche.

Ich bestehe auf das Unglück 

 

27.8.07 09:42


IST NICHT SO SCHLIMM [ich weiß, wo ich hingehöre]

ich weiß wo ich hin muss. oder wahrscheinlich schon die ganze zeit bin. weiß wohin ich meinen kopf stecke. meine arme sind schwer und spannen sich. bald. ich schaue in die grelle heiße sonne. bald sind sie so gespannt dass sie immer weiter dehnen. immer länger werden. bis ich loslassen muss und die spannung sie um meinen körper schleudert. überall arm. überall wärme. festgedrückt werd ich. ich drücke meinen kopf weiter hinein in die kälte. schlucke staub. schlucke steinchen. drücke mich mit den händen in die erdkuhle. ich lecke mir die finger nach der kalten feuchten erde. im dunkeln habe ich keine angst. das sind nur die tiere mit ihren kleinen trippelgeräuschen die nachschauen wollen was los ist. was ist los?

nie mehr will ich meine lippen irgendwo gegenpressen. das ist nicht wahr. aber dafür muss eine andere hand meine drücken. aber ich habe/ will keine kraft dafür haben sie festzuhalten.

du bist lüge 

 

27.8.07 23:11





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