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eiskalt. das große epos der gegenkultur
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haare reißen und lippen stehlen

du,

trägst Kleidung mit kapuzen,

bringst mich ins stutzen,

mit deinen bemerkungen und

schlechten witzen,

kleine Mäuse deinen Namen in mein Herz Ritzen,

ich würge vor dir all meinen Schmerz

mein Leid,

unser leben passt nicht hinein oder dazu,

uns unterscheidet,

die Gedanken,

lose hängen sie von unseren Körpern,

verknoten sich ineinander,

in die Tiefe zwischen uns,

sodass niemand kommt und daran

reißt, wie sonst, in Menschenhöllen

bei der Einsamkeit.

[Haare reißen und Lippen stehlen,

fehlen

tut er Bezug zu etwas

was hält,

sich ausstreckt

und sich wiegt,

wenn wir danben fallen,

falschen fusses rennen,

etwas was

nicht

in der schwebe besteht.

Gebt uns Boden.]

 

man glaubt ja langsam man sei krank [garnicht mal so schön, das alles]

Jeden Tag und jede Nacht verbringe ich damit mit meinen Händen Löcher in die Erde zu graben, um mich dort hinein zulegen.

Und dann passiert es dass ich laufe und laufe und trotzdem nichts als Sand finde um mich herum. Und die Sandkörner reflektieren das Licht bis ich nichts mehr sehen kann.

Also grabe ich bis es unter meinen Fingernägeln klebt und ich sie abbeiße, bevor der Dreck darunter anfängt zu riechen. Irgendwann hole ich riesige Klumpen feuchter, kalter Erde hervor und stürze mich in die Tiefe des Lochs. Und da kann ich es dann riechen. Eingezwängt aber glücklich liege ich dann da und schließe die Augen.

Aber irgendwann spüre ich die Feuchtigkeit auf eine Art die mich verstummen lässt. Mit lauter Gemisch saugt es in mich. Und ich lasse es flüsternd zu, auch wenn das Unbehagen immer mehr wird, kleine Steinchen. Lauter Steinchen sammeln sich dann in mir.

Wenn ich aufstehen muss plage ich mich nach oben, werfe mich in die Sonne und fange an zu heulen weil ich sie wieder sehen muss. Und die Steinchen rasseln in mir. Auf einmal würde ich sie gerne in meinen Händen halten und zu meinen Lippen führen.

Erkläre.


HÖR ZU

Mürbe.
Unsere Hirne.
Mit denen wir versuchen,
etwas zu verstehen.
Ich dachte wir würden unseren Leben dadurch einen Sinn geben.
Falsch gedacht, sagst du,
Herr der Köcher,
machst die Löcher,
in die roten Organe,
lässt das Blut fliessen,
schießen,
schnell in die Hülle,
mit einer Fülle voll Gedanken,
oh nein, wir warten auf etwas was wir verstecken können,
ich will nichts finden,
schieß.
tief.
Bis es spritzt und wir jauchzen.
Unsere Körper langsam dahin gleiten,
morgens und abends.
Klebe wie Popcorn,
süß und klebrig,
auch mal salzig.
Schnalz mit der Zunge
nach mir.
Oh nein.
Es ist soviel Luftfeuchtigkeit.
Macht uns müde.
Uns beide.
Lässt Hände wandern.
Oh nein.
Es tropft.
Erst langsam, dann immer schneller.
Greller.
Heller, das Licht, das Wolken bricht.
Meine Augen klein,
doch ich schau hinein,
in das Leben.


AUF WUNSCH

Regen,
fegen,
weg mit meinen Gefühlen,
die in meinem Inneren wühlen,
zerwühlen,
mich zum weinen bringen,
kleine Mädchen Klagelieder singen,
eines von den vielen bin ich,
Schmerz zerfurcht mein Gesicht,
Herz,
Merz,
Merz,
ausmerzen,
die Wörter,
die Schwerter,
einst gekämpft für das Geliebte
nun zweifelnd über das Gesiegte
schreiten Menschen voran
nah dem Verhängnis
unklar das Verständnis,
für die Wahrheit mit der alles begann
dem Drang,
der Liebe.



LIED

Nimm meine Hand und wirf sie gegen den Wind,
bis der letzte Rest Kraft sich mit einem Zucken verabschiedet.
Warte bis der Regen kommt und die ungelesenen Geschichten wegwäscht,
mit alle ihren Wünschen und träumen.

Wenn ich rede hört mir niemand zu.
Wenn ich schreie versteht mich niemand.
Wenn ich weine ist es Wasser das aus meinen Augen strömt.

[Und wenn wir fallen, dann fallen wir weil es der einzige Weg ist,
weil wir uns dem Beugen dem wir nicht gewachsen sind,
weil wir unseren Weg alleine gehen.]

Lass die Tränen sickern wie das Blut das nicht vergossen wurde,
fang die Dinge nicht,
lass sie gehen und in Vergessenheit geraten.
Wenn du rufst dann für dich, für niemanden sonst.

[Und wenn wir fallen, dann fallen wir weil es der einzige Weg ist,
weil wir uns dem Beugen dem wir nicht gewachsen sind,
weil wir unseren Weg alleine gehen.]

Öffne deine Augen und schließe dein Herz.
Hörst du wieder Buchstaben deinen Namen rufen?
Du musst nicht tun was sie sagen,
sagt das Lauschen,
aber die Schmerzen fürchten sich.

Die Schatten sind unsere Freunde
sie legen sich über uns und lassen uns denken,
leise und still,
verhindern,
das wir es rausschreien.

[Und wenn wir fallen, dann fallen wir weil es der einzige Weg ist,
weil wir uns dem Beugen dem wir nicht gewachsen sind,
weil wir unseren Weg alleine gehen.]

FLÜSTERPOST

Flüster mir ins Ohr
Erzähle die Geschichte vom Mond
Sag warum die Erde uns nicht liebt.

Gib mir einen Teil von dir,
auch wenn es nur ein Stückchen ist,
Erzähl warum liegen schöner ist als stehen
Sag Wörter die einen Fluss zusammen bilden.





THE WINNING DAYS ARE GONE?

Du gehst,
weinst und stehst
da, leise und still
Ich kann dich zwar sehen
Aber nicht verstehen

Sonne scheint,
schöne Vergangenheit
sitzt da, blinzelst
und lächelst mich an.

Das Licht taucht unsere Leben
in tausend Farben, Schattierungen,
lässt freudig erahnen,
was für Dinge auf uns warten.

Du weißt es,
ich weiß es,wir alle wissen es,
das es nur einen Weg,
eine Richtung gibt,
und zwar nach vorn.

Sitzen leise da,
lassen uns wärmen,
auf dem grün,
warten und schauen nach den Sternen.

Die Zeit steht still,
wenn wir so liegen,
Gedanken, Träume, Ängste unseren
Verstand durchfliegen.

Die wohlige Wärme hält auf,
so manch einen zu schreien
wenn sein Kopf zerrt, zerrt und schmerzt,
vor Pein,
wenn das Herz sich verengt, verengt und quetscht
doch es ist das Recht, seine Pflicht,
zu warten, zu bleiben, zu sehen,
wie sie alle nach oben streben
und fallen, es nicht schaffen,
zerstört werden,
innerlich zerissen werden,
weil das Leben sie nicht hat lassen,
so sitzen wir regungslos,
erwärmt zusammen hier,
in ferner Zeit,
unsere Träume verblassen.
Und so sitzen wir hier,
zusammen, eng aneinander,
lassen unsere Leben uns miteinander verstricken,
stopfen schon mal die Flicken,
weil wir werden dort stehen,
und feststellen,
dass wir uns nicht wieder sehen,
unsere Leben verloren gehen.

Die Sonne wird uns weiter wärmen,
an diesem Abend,
wir werden lachen,
bis wir weinen,
das ist der Ort, der Moment den wir wollen,
wo wir fühlen unser einziges Heim,
und wir werden einschlafen,
froh in diesem letzten Moment beieinander zu sein.




KLEINES ICH

Ich wandere und suche,
ich rede und fluche,
von Dingen die ich nicht versteh,
weil ich in all dem durcheinander
die Lösung nicht seh.

Ich weiß nicht ob ich sie sehen will,
ich habe sie alle gern,
die Dinge die mich beschäftigen,
meine Gefühle hoch und runterziehen,
was sich durch meine Gedanken frisst,
zu dem macht,
was Leben ist.

Ich renne,
ich hasche nach den Dingen die wie
süßer Nektar sind,
denn bei diesen Dingen
bin ich unveränderlich wie ein Kind,
wissbegierig, süchtig,ohne Rücksicht auf-
ich falle, ich schlage gegen eine Wand,
wie oft auch,
ich tue es wieder,
weil es eine rastlose Macht
auf mich ausübt.

SUMMEN

Ich kenne den Weg nicht
Hände greifen verzweifelt,
doch nur die Luft spielt mit Fingern
ich suche das nichts,
ich gehe.
Töne hallen in meinem Kopf,
Stimmen flüstern mir Melodien zu,
Münder locken mit geheimnissvollen Wörtern,
fesseln,
halten,
fallen,
Füße kennen den Weg nicht,
stolpern,
wollen das weiche,
schrecken zurück,
durchleben dinge
feucht und kalt,
heiß und bodenlos,
Gedanken höre ich weinen,
lauschen fernem tropfen
ziehen sich tief zurück
und verbreiten Alpträume.
Haare umschmeicheln nicht,
sondern klammern,
vernehmen die Kälte und rufen erwartungsvoll.
Gliedmaßen richten auf,
sobald sie ruft
und Trommeln klagen,
jedesmal die Hoffnung auf das Ende,
ein Weg ohne Steine,
ohne Stiche,
ohne Schreie,
ohne Seiten aus denen Töne herausgerissen werden,
ohne hallende Totengesänge
und Geheimnisse die niemand hören will.





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